Du suchst eine Kampfkunst ohne Wettkampf, aber mit Tiefe, Dynamik und persönlicher Entwicklung? Dann entdecke Aikido!
Was ist Aikido?
Grundsätzlich sind Aikido-Übungen so aufgebaut, dass zwei gegensätzliche Kräfte aufeinandertreffen: die Kraft des „Angreifers“ und die des „Verteidigers“. Das Ziel ist die Zusammenführung beider Kräfte in meist runde harmonische Bewegungen und somit die Überwindung dieser Gegensätze. Aikido-Techniken sind daher gekennzeichnet dadurch, dass die Kraft des Angreifers in meist kreis- oder spiralförmige Bewegungen umgelenkt und durch einen anschließenden Wurf oder Hebel neutralisiert wird. Hierfür ist wenig körperliche Kraft erforderlich, was Aikido besonders auch für Frauen geeignet macht. Aikido als Selbstverteidigung steht allerdings normalerweise nicht im Mittelpunkt des Aikido-Trainings.
Fast alle Aikido-Techniken können von Schwert- oder Stockbewegungen abgeleitet werden. Dies ist einer der Gründe, warum zum Aikidotraining auch das Üben mit dem Stock und dem Schwert gehört.
Ferner gibt es im Aikido traditionelle Übungen, bei denen der „Verteidiger“ kniet oder bei denen „Angreifer und Verteidiger“ knien. Diese Übungen dienen dazu, die Beweglichkeit und das Wahrnehmen der eigenen Mitte zu verbessern.
Aikido ist keine Weltanschauung oder Ideologie. Die Grundprinzipien des Aikido (Harmonie, Gewaltlosigkeit, fließende Dynamik, Zentriertheit, Achtsamkeit, Be-weglichkeit, Offenheit) sind hilfreich für jede Persönlichkeitsentwicklung. Außerdem machen die tänzerisch anmutenden Bewegungen zusammen mit Übungspartnern einfach Freude.
Aufbau eines Aikido-Trainings
Nach einer kurzen inneren Sammlung und Entspannung im Sitzen folgen Aufwärm-, Dehnungs- und Atemübungen. Nach Grundübungen (z. B. Schritttechniken) und Fallschule beginnt das eigentliche Technik-Training (Wurf – und Haltetechniken, Übungen mit Stock oder Schwert). Den Abschluss bilden z. B. Übungen zur Lockerung (Massage) und vor Verlassen des Übungsraumes nochmals eine kurze innere Sammlung im Sitzen.
„Aikido“ kann man übersetzen mit „Harmonie“ (Ai) – „inneren Kraft“ (Ki) – „Weg“ (Do). Wer Interesse an diesem „Weg“ hat, ist herzlich eingeladen, bei uns im Training vorbeizuschauen und es selbst mal auszuprobieren. Besondere körperliche Voraussetzungen braucht es nicht (allgemeine Sporttauglichkeit genügt), auch gibt es keine Altersgrenze.
Es besteht die Möglichkeit im Dojo Kyu-Prüfungen abzulegen.
Gemeinsame Aktivitäten bieten die Möglichkeit, sich auch außerhalb des Trainings gegenseitig kennenzulernen.
Mehr Informationen erhältst du hier.