2000 - 2022

Im neuen Jahrtausend hat die Judo-Abteilung unter der Leitung von Dr. Wolfgang Krühler sowie seit 2004 Dr. Andreas Exner daran gearbeitet, ein Angebot für alle Interessierten im Alter von 5-99 Jahren darzustellen. Wir fördern in erster Linie den Breitensport, setzten aber alles daran, dass jedem Judoka die Möglichkeit offen steht, aktiv an Wettkämpfen teilzunehmen. Und das macht am meisten Spaß, wenn man als Mannschaft und mit vielen Gleichgesinnten antritt. Seit inzwischen 50 Jahren werden Wettkampferfolge unter anderem im Ligabetrieb für Jugend und Erwachsene sowie bei Teilnahme an zahlreichen Einzelturnieren gesammelt.

In den verschiedenen Trainingsgruppen gibt es hierbei Angebote für:

- Vorschulkinder im Rahmen des Programm „Judo spielend lernen“
- Anfängerkurse für alle Altersklassen
- Fortgeschrittenen- und Wettkampftrainings für alle Altersklassen
- Familientraining am Samstag vormittag
- sowie ein Training für Ü40 mit altersgerechter Falltechnik und Selbstbehauptungstechniken
- in Kooperation mit verschiedenen Schulen erweitern SAGs (Schularbeitsgemeinschaften) das Programm der Judo-Abteilung
-unter der Leitung von Robert Kopp wurden mit den „Nicht-mit-mir“-Kursen zusätzlich das traditionelle Selbstverteidigungselement des Judo auch im Jugendbereich gestärkt.

Neben den wöchentlichen Trainingseinheiten nimmt die Judo-Abteilung an den verschiedensten Aktionen des Bayerischen-Judoverbandes teil und veranstaltet diese auch selbst.

Ein besonderer Höhepunkt war die Einweihung des Sportzentrums am Utzweg (derzeit BayernwerkArena), durch das die Judo-Abteilung ein eigenes Dojo mit einer fest verlegten Mattenfläche von 300m² erhielt. Vorbei damit die Zeit in der vor und nach dem Training erst einmal zwischen eineinhalb und zwei Tonnen Matten im Kubiz bewegt werden musste, ein m² Matte wiegt ca. 11kg, im Kubiz wurden je nach Teilnehmerzahl Mattenflächen bis  zu 200 m2 ausgelegt und eben nach dem Training auch wieder abgebaut.
Auch die Ausrichtung größerer Turniere wurde hierdurch deutlich einfacher. Anstatt die Matten vom Kubiz in die Hachinga-Halle oder das Gymnasium zu transportieren, konnte nun die Dreifachhalle einfach wortwörtlich zwei Türen weiter benutzt werden.

Jährlich veranstaltet die Judo-Abteilung Interne Meisterschaften, seit ihrer Gründung im Jahr 1972 inzwischen über 40mal, dazu die Judo-Safari für die Kinder von 5-14 Jahren, einen Vielseitigkeitswettbewerb aus Malen, Leichtathletik und Judo-Elementen. Für alle ab 14 wird mit dem Judo-Sportabzeichen jährlich die Fitness getestet.
An den Einzel- und Mannschaftswettkämpfen sowie Ligen des Bayerischen Judo-Verbandes sowie des Deutschen Judobundes nimmt die Judo-Abteilung regelmäßig teil und erreicht hierbei regelmäßig die Teilnahme an den Wettkämpfen der höchsten Ebenen der jeweiligen Altersklasse. Mehrere Jahre waren die Unterhachinger Judoka mit einer Mannschaft beim Deutschen Jugendpokal, der höchsten Mannschaftsmeisterschaft im Jugendbereich vertreten und reiste dafür ins brandenburgische Senftenberg um in der traditionsreichen Niederlausitzhalle, die auch jedem Leichtathleten aus früheren Zeiten ein Begriff sein könnte, ihre Wettkämpfe auszutragen.
Beim Internationalen Adler-Cup trafen die Unterhachinger nicht nur auf Konkurrenten aus dem näheren europäischen Ausland wie Österreich oder die Schweiz, auch mit Startern aus Ländern wie Kasachstan oder Ägypten konnten sich die Hachinger Judoka  messen und auch Siege erzielen.

Beim Münchner Wies´n-Pokal des SV Stadtwerke stellt der TSV Unterhaching das einzige Team, das bisher an jeder Austragung teilgenommen hat, so dass man dort unter dem „Kampfnamen“  „ Die, de oiwei do san“ antritt.

Aber auch außerhalb des Judo treten die Judoka gerne bei Wettkämpfen an, beim Fischerstechen des Further Bades gingen zuletzt jeweils mindestens zwei Boote an den Start, die Besatzungen natürlich stilecht im Judoanzug. Der Judoanzug stellt dabei eine zusätzliche Motivation dar, sich nicht ins Wasser stoßen zu lassen, denn Badebekleidung ist der nicht wirklich.

Seit 2005 pflegt die Judo-Abteilung eine intensive Zusammenarbeit mit dem SC Armin München, die sich in gemeinsamen Trainingslagern, zunächst in Tschechien, später in der Nähe von Passau. Im Jahr 2006 erhielt diese Verbindung mit dem Judowolf sein eigenes Logo. Als Judowölfe treten die Kämpfer beider Vereine seither erfolgreich in gemeinsamen Mannschaften an und lösten damit die frühere Kampfgemeinschaft mit dem SV Lohhof ab. Im Erwachsenenbereich führte das dazu, dass man über vier Jahre hinweg nicht nur Teams in Kreis- und Bezirksliga, sondern auch eine Landesligamannschaft stellen konnte.

Selbstverständlich werden in der Judo-Abteilung regelmäßig Gürtelprüfungen durchgeführt durch die drei vom BJV lizensierten Kyu-Prüfer Andreas Exner, Andreas Hofreiter und Adi Piprek. Vor Corona erreichten hierdurch jedes Jahr mehr als 100 Mitglieder der Abteilung pro Jahr den nächsten Gürtel. Auch an den vom BJV auf Bezirksebene durchgeführten Prüfungen zum Braungurt und den auf Landesebene abgehaltenen Dan-Prüfungen (Schwarzgurt) treten die Judoka des TSV Unterhaching regelmäßig und erfolgreich an. Die höchsten Dan-Grade durch Prüfung haben hierbei Andreas Hofreiter (4. Dan, 2018) und Andreas Exner (3. Dan, 2017) erreicht.

Ein besonderes Highlight gab es im Jahr 2018 als in der BayernwerkArena ein großer Lehrgang mit Olympiasieger Ole Bischoff stattfand, über 100 Judoka aus Unterhaching und den umliegenden Vereinen erhielten hier einen Einblick in Judo auf höchstem Niveau. Weitere Veranstaltungen dieser Art sollen in Zukunft folgen.

Mit Wandertagen, Schlitten- sowie Skitagen und Zeltlagern bietet die Judoabteilung auch ein über das Judo hinausgehendes Programm an. In Zusammenarbeit mit dem SC Armin wurden auch Ausflüge in Hochseilgarten und in den Skyline-Park durchgeführt.

Die Tätigkeit des TSV Unterhaching in Form von Ausrichtung von Veranstaltungen, Übernahme von Funktionen im Verband wie z.B. als Kampfrichter oder durch Andreas Hofreiter als Bezirksvorsitzender des Judo-Bezirks München wird auch vom Bayerischen Judo-Verband wahrgenommen und regelmäßig durch Ehrungen gewürdigt. Die höchste Auszeichnung erhielt hierbei Peter Csernich mit der Verleihung des 3. Dan, Karl-Heinz Reisach und Dr. Wolfgang Krühler wurden mit der höchsten Ehrennadel des BJV in Gold mit Kranz ausgezeichnet.

Dass Judoabteilung des TSV Unterhaching qualitativ hervorragende Arbeit leistet wird ihr auch durch das DJB-Vereinszertifikat und das BJV-Qualitätssiegel bestätigt.

Auch die herausfordernde Corona-Zeit konnte die Judo-Abteilung auf Grund des guten Zusammenhaltes mit nur mäßigen Verlusten an Mitglieder bewältigen, es wurde zu jedem Zeitpunkt den Mitgliedern über Online-, Outdoor- oder kontaktloses Hallentraining ein Angebot zur Teilnahme gemacht, auch der wöchentliche Stammtisch wurde aufrecht erhalten, ebenfalls im Online-Format. Diese Angebote wurde selbst von den Mitgliedern geschätzt, die sie selten bis gar nicht genutzt haben. Dass sie ein normales Training nicht gleichwertig ersetzen können, versteht sich von selbst.

Dass 50-jährige Bestehen der im Olympia-Jahr 1972 gegründeten Abteilung wird Mitte Juli 2022 einem bayernweiten Turnierwochenende gefeiert.

Besondere sportliche Leistungen:
Judo-Sportabzeichen in Gold für Peter Csernich und Doris Winter

Teilnahme Europa-Cup in Prag 2018 Durch Dominic Wurzer

Teilnahme EM:
- 2007: Andreas Hofreiter, Stephane Kobler (jeweils 9.)

Teilnahme Deutsche Meisterschaft:
- 2006: Andreas Hofreiter (Ü30, 5.)
- 2008: Markus Hocheder (Ü30, 7.)
- 2009: Benjamin Fauser (Ü30, 1.), Andreas Hofreiter (Ü30, 5.), Manfred Scheucher (Ü30, 7.)
- 2010: Lukas Scheucher (MU17)
- 2011: Adolf Piprek (Ü30, 2.)
- 2013: Adolf Piprek (Ü30, 3.), Armin Zeitler (Ü30, 7.)
- 2016: Judowölfe MU14 (Mannschaft)
- 2017: Juodwölfe MU14 (Mannschaft), Dominic Wurzer (MU21, 3.)
-2018: Judowölfe MU14 (Mannschaft)
- 2019: Mauro Kern (MU18, 5.), Dominic Wurzer (DHM, 3. Einzel sowie 1. Mannschaft)

Teilnahme Süddeutsche Meisterschaften:
- 2000: Karin Beer (7.)
- 2001: Felix Loistl (MU17, 9.),
- 2007: Lukas Schuecher (MU14, 5.), Isabell Müller (FU14, 2.)
- 2008: Jonas Hocheder (MU14, 9.) Simon Höllerich (MU14, 7.), Leocardia Zheng (FU14, 9.), Larissa Kopf (FU 14, 5.)
- 2009: Larissa Kopf (FU17, 7.)
- 2010: Lukas Scheucher (MU17, 3.)
- 2011: Judowölfe MU14 (Mannschaft, 7.), Julian Buck (MU14, 5.), Dominic Wurzer (MU14, 5.), Luis Mager (MU14)
- 2012: Dominic Wurzer  (MU17), Tobias Dirrigl (MU14, 9.)
- 2013: Dominic Wurzer (MU20), David Hocheder (MU20, 5.)
-2015: Lukas Schlemmer (MU18, 7.), Dominic Wurzer (MU18), Tobias Dirrigl (MU18)
- 2017: Dominic Wurzer (MU21, 2.) Judowölfe MU14 (Mannschaft)
- 2018: Mauro Kern, Peter Kopp (beide MU18)
-2020: Ben Graf (MU15), Mauro Kern (MU21, 7.)
- 2021: Lukas Hofreiter (MU15, 5.), Felix Niklaus (MU18), Adrian Baumeister (MU18)

Teilnahme Bayerische Meisterschaften:
- 2000: Karin Beer (3.), Astrid Völker (9.)
- 2001: Klaus Aehlig (9.), Andreas Hofreiter (5.) Katharina Dombrowski (9.)
- 2002: Andreas Hofreiter (9.), Florian Leininger
- 2003: Flavio Montiel-Montoya (MU13, 9.) Karin Beer, Andreas Hofreiter (7.)
- 2004: Flavio Montiel-Montoya (MU15)
- 2006: Judowölfe FU14 (Mannschaft, 5.)
- 2007: Lukas Scheucher (MU14, 3.), Isabell Müller (FU14, 5.), Larissa Kopf
- 2008: Judowölfe FU14 (Mannschaft, 5.), Jonas Hocheder (MU14, 5.) Simon Höllerich (MU14, 3.), Leocardia Zheng (FU14, 3.) Yara, El-Sayed (FU14), Larissa Kopf (FU 14, 3.)
- 2009: Larissa Kopf (FU17, 5.), Tamara Gelder (FU17, 9.), Flavio Montiel-Montoya (MU20, 9.), Fabian Blank (MU20, 9.)
- 2010: Lukas Scheucher (MU17, 2.), Simon Hinrichsen, Julian Buck, Lukas Schlemmer, Dominc Wurzer, David Hocheder (alle MU14)
- 2011: Mario Gschneidner (MU17, 7.), Judowölfe MU14 (Mannschaft, 3.), Dominic Wurzer (MU14, 3.) Luis Mager (MU14, 3.), Julian Buck (MU14, 5.), Lukas Schlemmer (MU14, 9.)
- 2012: Dominic Wurzer (MU17, 3.), Lukas Schlemmer , Luis Mager, David Hocheder (alle MU17), Tobias Dirrigl (MU14, 5.) Julian Buck (MU14, 9.)
- 2013: Dominic Wurzer, David Hocheder, Jonas Hocheder (alle MU20)
- 2014: Judowölfe MU15 (Mannschaft, 9.), Tobias Dirrigl, Mauro Kern, Moritz Geiger, Peter Kopp (alle MU15)
- 2015: Tobias Dirrigl (MU18), Doninic Wurzer (MU18), Lukas Schlemmer (MU18), Mauro Kern (MU15, 1.), Peter Kopp (MU15, 9.), Fynn Strecker (MU15)
- 2016: Tobias Dirrigl (MU18, 3.), Dominic Wurzer (MU21),
- 2017: Dominic Wurzer (Männer, 2.) Judowölfe MU14 (Mannschaft, 3.), Florian Exner (MU15, 5.), Dominic Wurzer (MU21, 1.), Felix Hofreiter (MU15, 7.), Felix Niklaus (MU15, 3.)
- 2018: Mauro Kern (MU18, 1.), Peter Kopp (MU18, 1.), Judowölfe MU14 (Mannschaft, 3.)
- 2019: Alex Kopp (MU15, 2.), Felix Niklaus (MU15, 2.), Alex Zimmermann, Nicolas Baumeister (beide MU15):
- 2020: Ben Graf (MU15, 2.), Mauro Kern (MU21, 2.)
- 2021: Felix Niklaus (MU18, 1.), Adrian Baumeister (MU18, 3.) Florian Exner, Felix Hofreiter, Nicolaus Baumeister (alle MU18), Lukas Hofreiter (MU15, 3.)

Bayerische Meisterschaften Bodenkampf:
- 2000: Karin Beer (1.), Katharina Dombrowski (2.)
- 2001: Klaus Budde (1.), Astrid Völker (2.), Andreas Hofreiter, Klaus Aehlig, Stefan Raufer, Florian Leininger (jeweils 3.)
- 2002: Klaus Budde (2.) Peter Weinlich (3.), Myriam Gelder (3.), Andreas Hofreiter (3.)
- 2003: Andreas Hofreiter (2.), Andreas Exner, Gerhard Klar, Harriet Höckl, Florian Leininger (jeweils 3.)
-2005: Andreas Hofreiter (3.)
- 2014: Jonas Hocheder (1.), Andreas Hofreiter (2.)
- 2015: Jonas Hocheder (1.), Adolf Piprek (1.), David Hocheder (2.), Klaus Aehlig (2.), Andreas Hofreiter (7.)

Dan-Prüfungen:
- 2003: Andreas Exner (2. Dan), Jens Nöding (2. Dan)
- 2004: Andreas Hofreiter (1. Dan), Klaus Aehlig (1. Dan)
- 2008: Andreas Hofreiter (2. Dan)
- 2013: Andreas Hofreiter (3. Dan), Stephane Kobler (1. Dan)
- 2014: Paolo Biggio (1. Dan), Lukas Schlemmer (1. Dan), Dominic Wurzer (1. Dan)
- 2015: Robert Kopp (1. Dan), Andreas Schulze (1. Dan)
- 2016: Klaus Aehlig (2. Dan), David Hocheder (1. Dan), Tobias Dirrigl (1. Dan)
- 2017: Andreas Exner (3. Dan),
- 2018: Dominic Wurzer (2. Dan), Andreas Hofreiter (4. Dan)
 
 

1972 - 2012

 
Josef Gries machte ab 1972 den Judo-Sport in Unterhaching populär. Er hatte gleich so einen großen Zulauf, dass trotz der zusätzlichen Trainingsstunden bei Astrid Reier und Reinhard Häder erst Aufnahmesperren und Wartelisten eingeführt werden mussten. Außerdem waren die Trainingsbedingungen in einem schlecht zu lüftenden Raum der Hachinga-Halle nicht ideal. In den folgenden Jahren wurden neue Übungsleiter gewonnen, damit stieg auch die Zahl der Trainingsstunden. Über 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten schon soviel gelernt, dass Gürtelprüfungen und interne Vereinsmeisterschaften durchgeführt werden konnten.

Im Jahr 1987 verbesserten sich die Trainingsbedingungen entscheidend, als im Kubiz ein Raum zur Verfügung gestellt wurde. Kampf- und Gürteltraining, Vereinsmeisterschaften und Gürtelprüfungen konnten nun unter judogerechten Bedingungen stattfinden. Durch den weiteren Zulauf begeisterter Kinder und Jugendlichen musste jedoch das Training in der Hachinga-Halle fortgeführt werden. Die verbesserten Trainingsbedingungen hatten zur Folge, dass Judo noch mehr Spaß machte und Erfolge auf Münchner, Südbayerischen, Bayerischen und Süddeutschen Meisterschaften nicht ausblieben. Hervorzuheben ist dabei die weibliche Mannschaft der damaligen Jugend A unter der Leitung von Reinhard Häder (2. Dan). 1994 und 95 waren die Mädchen auf allen Meisterschaften (bis zur Deutschen) vertreten.

Eine Herrenmannschaft, trainiert von Stefan Raufer (3. Dan) und später von Andi Hofreiter, hat sich wacker in der Kreisliga behauptet. Erfolgreich war auch die Jugendmannschaft der männlichen Jugend C unter dem Namen „Lila Raben“ und unter der Leitung von Andi Exner, später von Andi Hofreiter. Auf den jährlichen TSV-Vereinsmeisterschaften können sehr schöne Judotechniken bewundert werden. Die hervorragende Arbeit der TSV-Übungsleiter wird stets von fremden Prüfern bestätigt, die bei Gürtelprüfungen immer wieder das hohe Niveau der Kandidaten aus Unterhaching loben. 1994 richtete die Judoabteilung zum ersten Mal die Münchner Einzelmeisterschaften der weiblichen Jugend B und C für über 100 Teilnehmerinnen aus 15 Vereinen aus. 7 Mädchen des TSV qualifizierten sich dabei für die südbayerischen Meisterschaften. 3 Jahre kämpfte sich die männliche Jugend C bis zu dieser Meisterschaft vor.

Das 25-jährige Bestehen der Judoabteilung wurde 1997 mit einem großen Freundschaftsturnier gefeiert. Über 100 Jugendliche aus 5 Vereinen beteiligten sich. Besonders geehrt wurde Josef Gries, der Gründer der Abteilung.

In den Jahren 2002 bis 2007 trat die Männermannschaft als Kampfgemeinschaft mit den SV Lohhof in der Bezirksliga an. In der wieder gegründeten Jugendliga bildete man eine Kampfgemeinschaft mit dem SC Armin München. Nachdem in den ersten beiden Jahren  noch fehlende Kämpfer in der Jugend bessere Ergebnisse verhinderten, wurde erstmals 2006 der Titel geholt. Aus diesem Anlass erhielt die gemeinsame Mannschaft ein eigenes Logo und trat ab diesem Zeitpunkt als Judowölfe SC Armin/Unterhaching an. In den Jahren 2006 -2011 holten die Judowölfe in der Jugendliga fünfmal den Titel und einmal Platz 2. Ab 2008 wurden die Judowölfe auch das Team in der Bezirksliga, die Kampfgemeinschaft mit Lohhof dafür aufgelöst.

Ab 2004 wurde insgesamt die Zusammenarbeit mit dem SC Armin intensiver und eine immer größere Anzahl Unterhachinger Judoka nahm an den zunächst von Willy Huber, später von Lara Huber organisierten Trainingslagern in Tschechien und Tyrnau (Niederbayern)  teil. Diese Zusammenarbeit zeigt deutliche Früchte, seit einigen Jahren können regelmäßig Teilnehmer auf Bayerische und Süddeutsche Meisterschaften entsandt werden. 2010 gelang es mit Lukas Scheucher erstmals einen männlichen Judoka auf die Deutsche Meisterschaft der U17 zu entsenden.

Seit dem Jahr 2002 richtet die Judo-Abteilung jedes Jahr mindestens ein Bezirksturnier aus, um so den Judoka die Möglichkeit zu geben, einmal im Jahr in eigener Halle offizielle Wettkämpfe zu bestreiten.

Im Jahr 2005 wurde mit der Einweihung der Generali Sportarena der Traum jeder Judo-Abteilung war. Mit einem festen Dojo mit einer Mattenfläche von 300qm bestehen nunmehr optimale Trainingsbedingungen. Die Folge war ein kontinuierlicher Zuwachs der Mitglieder von ca. 180 im Eröffnungsjahr auf 250 im Jahr 2012.

Das Jahr 2012 verzeichnete ebenfalls den größten Erfolg im Bereich der Männermannschaft. Nach der Meisterschaft in der Bezirksliga stieg das Team in die Landesliga Süd auf.