Am Samstag, dem 31. Januar trafen in der Geothermie Arena der TSV Unterhaching und der SV Karlsruhe-Beiertheim aufeinander. Es war das Duell des Tabellenvierten gegen den achten Tabellenplatz. In der Hinrunde mussten sich die Damen aus Unterhaching mit 1:3 gegen Karlsruhe geschlagen geben. Der Wunsch nach einer Revanche war also groß bei den Hachinger Hasen.
Der erste Satz begann für beide Mannschaften auf Augenhöhe. Karlsruhe legte vor und Haching konnte direkt kontern. Bis in die Mitte des Satzes setzte sich das Kopf-an-Kopf-Rennen fort, bis sich in der Crunchtime der TSV deutlich von den Damen als Karlsruhe absetzen und den ersten Satz mit 25:20 gewinnen konnte.
Der zweite Satz begann ähnlich: Die Mannschaften waren lange Zeit auf Augenhöhe. Beide Mannschaften ließen im zweiten Satz jeweils viele Eigenfehler zu, sodass zu Anfang kein Team seine spielerische Stärke ausnutzen konnte. Gegen Ende setzte sich der TSV Unterhaching deutlich in der Crunchtime ab und ließ weniger Fehler zu. Der zweite Satz endete mit einem 25:19 für die Gastgeberinnen.
Der dritte Satz hingegen lief für die Gastgeberinnen überhaupt nicht gut. SV Karlsruhe-Beiertheim ging direkt zum Start mit 4 Punkten in Führung, während die Hachingerinnen überhaupt nicht in den Satz fanden. Viele Eigenfehler und vor allem die fehlende Konzentration der Gastgeberinnen machten die Aufholjagd nahezu unmöglich. Trainer Tobias Adamek versuchte durch verschiedene Wechsel frischen Wind in die Mannschaft zu bringen. Die Mannschaft aus Karlsruhe ließ unterdessen kaum Eigenfehler zu, verteidigte selbst die stärksten Angriffe und konnte den dritten Satz deutlich mit 13:25 für sich entscheiden. Karlsruhe war trotz der ersten beiden verlorenen Sätze noch nicht abzuschreiben.
Im vierten Satz konnten die Hachingerinnen wieder besser ins Spiel finden und den vorherigen Satz gut abschütteln. Der vierte Satz war erneut ein Satz auf Augenhöhe, bei dem die Führung immer wieder wechselte und bis zum Schluss offen war. Letztendlich brachten die Hachingerinnen zum Schluss die Energie auf und gewannen den Satz mit 25:23 und behielten ihre vollen drei Punkte zu Hause.
Als beste Spielerin auf Karlsruher Seite zeichnete der Hachinger Trainer Katrin Hahn aus. Auf Hachinger Seite konnte Libera Natascha Vogel erneut die MVP-Medaille gewinnen.