Foto: Claude Weydert

Am Sonntag trat der TSV Unterhaching auswärts beim TV Holz an und musste sich nach einem spannenden Fünf-Satz-Spiel knapp mit 2:3 geschlagen geben.
Der Start in die Partie verlief aus Hachinger Sicht alles andere als optimal. Im ersten Satz fand Unterhaching kaum ins Spiel, was frühe Auszeiten beim Stand von 2:7 und 2:11 nötig machte. Der anschließende Wechsel von Yana Feller für Silvia Reuter auf der Außenposition brachte mehr Stabilität ins Hachinger Spiel. Das Team fand besser in den Rhythmus und verkürzte auf 19:21. Zum Ende hin häuften sich allerdings erneut die Eigenfehler, sodass der Satz mit 20:25 an Holz ging.
Der zweite Satz verlief ähnlich: Von Beginn an lief Unterhaching einem Rückstand hinterher und konnte das Spiel nicht entscheidend drehen. Holz nutzte dies konsequent aus und entschied auch diesen Satz mit 25:19 für sich.
Mit veränderter Formation (Natascha Vogel für Marina Schellhorn und Lea Bumiller für Carolin Januschke) ging es in Satz Nummer drei. Die Gäste präsentierten sich nun deutlich stabiler in allen Elementen, erhöhten den Druck im Aufschlag und zwangen Holz vermehrt zu Eigenfehlern. Die Folge waren zwei souveräne Satzgewinne mit 25:15 und 25:19.
Im Tiebreak erarbeiteten sich die Hachingerinnen zunächst eine 7:5-Führung. Doch die intensive Aufholjagd machte sich zunehmend bemerkbar. Sie fanden keine Lösungen mehr gegen die starke Defensive ihrer Konkurrentinnen und mussten den Satz doch noch mit 15:10 abgeben.
Als wertvollste Spielerinnen der Partie wurden bei Haching Natascha Vogel sowie Alice Turmovich beim TV Holz ausgezeichnet.
Auch wenn die Saarländerinnen vor der Partie auf einem Abstiegsrang standen, zeigte dieses Spiel einmal mehr die Ausgeglichenheit der Liga.
Bereits am kommenden Samstag bietet sich für den TSV Unterhaching die nächste Chance auf wichtige Punkte, denn dann steht das Heimspiel gegen Karlsruhe an, mit denen man auch noch eine Rechnung offen hat.